Steinmarder - Martes foina
Wenn die Nacht zum Spielplatz wird
Der Steinmarder ist neugierig, clever, flink und anpassungsfähig. Steinmarder sind Einzelgänger und erkunden ihre Umgebung sehr aufmerksam.
Der Steinmarder hat ein graubraunes Fell, einen langen, schlanken Körper und einen buschigen Schwanz. Besonders auffällig ist sein weißer Kehlfleck, der sich oft bis auf die Vorderbeine erstreckt.
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Ernährung
Allesfresser: Sie fressen unter anderem Mäuse, Ratten, Vögel, Eier, Insekten, Früchte und Beeren.
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Lebenserwartung
meist 3 - 5 Jahre (in freier Wildbahn)
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Verbreitung/Herkunft
in großen Teilen Europas und Asiens, in Deutschland fast überall
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Lebensraum
in Wäldern, Hecken, Feldern und Felslandschaften, fühlt sich aber auch in Dörfern und Städten sehr wohl. Dachböden, Scheunen und Schuppen nutzt er gerne als Verstecke.
🤯 Wusstest du schon?
Der Steinmarder kann sich erstaunlich gut an das Leben in der Stadt anpassen. Manche Tiere richten sich sogar auf Dachböden oder in Garagen ein.
🤯 Wow-Effekt
Ein Steinmarder kann problemlos in Autos klettern! Deshalb kommt es manchmal vor, dass er Kabel und Schläuche im Motorraum beschädigt – besonders, wenn er dort den Geruch eines Rivalen wahrnimmt.
🌿 Bedeutung im Ökosystem
Der Steinmarder ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Als Räuber und Allesfresser hilft er dabei, die Bestände verschiedener Kleinsäuger und anderer Tiere zu regulieren. Gleichzeitig verbreitet er durch das Fressen von Früchten und Beeren deren Samen und trägt so zur Verbreitung von Pflanzen bei.
👀 Verhalten & Besonderheiten
Typisches Verhalten: Steinmarder leben meist allein und verteidigen ihr Revier gegen Artgenossen. Sie markieren ihr Revier mit Duftstoffen und sind nachts auf Nahrungssuche.
Besondere Fähigkeiten:
Steinmarder können sehr gut klettern, springen und sich durch enge Öffnungen zwängen. Ihre kräftigen Pfoten und scharfen Krallen machen sie zu geschickten Kletterern.
Warum ist das Tier besonders?
Der Steinmarder ist ein echtes Anpassungstalent. Er kann sowohl in naturnahen Landschaften als auch mitten in Städten leben und findet dort immer wieder neue Nahrungsquellen und Verstecke.
Laut / Ruf
Steinmarder können fauchen, kreischen, knurren und keckern. Besonders während der Paarungszeit oder bei Revierstreitigkeiten können sie ziemlich laut werden.
Fortpflanzung
Die Paarungszeit liegt hauptsächlich im Sommer. Die Jungen werden nach einer verzögerten Entwicklung meist im Frühjahr geboren. Ein Wurf umfasst häufig 2 – 5 Jungtiere, die von der Mutter mehrere Monate versorgt werden.
⚠ Bedrohungen & Schutz
Ausgewachsene Steinmarder haben nur wenige natürliche Feinde. Gefährlich können ihnen vor allem Füchse, größere Greifvögel und Hunde werden.
Eine größere Gefahr stellen für sie jedoch Straßenverkehr und der Mensch dar. Außerdem können Lebensraumverlust und Krankheiten eine Rolle spielen.