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Brandgans - Tadorna tadorna

Ein Dankeschön an meine Paten 

Brandgans

Wissenschaftlicher Name: Tadorna tadorna

Tiergruppe: Gänsevögel

Gefährdungsstatus (IUCN): nicht gefährdet

✨ Kurzbeschreibung

Die Brandgans ist eine auffällig gefärbte, mittelgroße Gans, die vor allem an Küsten und Feuchtgebieten lebt. Sie zeichnet sich durch ihr kontrastreiches schwarz-weiß-oranges Gefieder aus.

Zu Hause im Wattenmeer

Charakter:
Der Charakter der Brandgans ist lebhaft, aufmerksam und gesellig. Sie zeigt ein ausgeprägtes Sozialverhalten, bleibt oft in Paaren oder kleinen Gruppen zusammen und verteidigt ihr Brutrevier energisch. Brandgänse sind außerdem neugierig und wachsam - sie reagieren schnell auf Bewegungen in ihrer Umgebung, was sie in Küsten- und Feuchtgebieten gut vor Feinden schützt.

Aussehen:

Die Brandgans ist eine mittelgroße, auffällig gefärbte Gans mit einem kontrastreichen Gefieder. Der Kopf, Hals und Vorderbrust sind überwiegend weiß, während der Rücken, die Flügel und der Schwanz schwarz gefärbt sind. Charakteristisch ist ein breiter, leuchtend roter Schnabel und ein orangeroter Fleck an der Brust bei adulten Männchen, der bei den Weibchen meist kleiner oder kaum sichtbar ist.

  • laenge-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Körperlänge

    60 - 70 cm

  • spannweite-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Flügelspannweite

    135 - 145 cm

  • gewicht-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Gewicht

    1,3 -2,5 kg

  • aktivitaet-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Aktivität

    tagaktiv

  • ernaehrung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Ernährung

    Pflanzen, Samen, kleine Wirbellose, Muscheln

  • lebenserwartung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebenserwartung

    10 - 15 Jahre

  • verbreitung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Verbreitung/Herkunft

    Küsten Europas und Zentralasiens, überwiegend Nord- und Westeuropa

  • lebensraum-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebensraum

    Küsten, Wattgebiete, Lagunen, Flussmündungen, Feuchtwiesen

🤯 Wusstest du schon?

Brandgänse sind dafür bekannt, in Kolonien zu brüten und oft verlassene Höhlen oder Nistkästen anderer Tiere zu nutzen – ein clevere Strategie!

Nistplatz-Spezialisten:  Brandgänse brüten oft in verlassenen Kaninchen- oder Fuchshöhlen, Baumhöhlen oder sogar in alten Bibernestern – sie sind also wahre „Höhlenfinder“.

Koloniale Brut:  Obwohl sie paarweise brüten, suchen sie häufig die Nähe anderer Brandgänse auf, um von der Sicherheitswirkung der Kolonie zu profitieren.

Gefieder als Tarnung:  Das auffällige schwarz-weiße Gefieder wirkt für Menschen bunt, für viele Fressfeinde aber im Küstenmilieu überraschend gut getarnt, besonders bei Lichtreflexionen auf dem Wasser.

Balzverhalten:  Männchen führen auffällige Kopf- und Flügelbewegungen auf, um Weibchen zu beeindrucken. Dabei kann das „Aufplustern“ des weißen Halsbandes ein echtes Spektakel sein.

🌿 Bedeutung im Ökosystem

Brandgänse tragen zur Kontrolle von Insekten und kleinen Wirbellosen bei und helfen, Feuchtgebiete durch ihr Grasen offen zu halten, wodurch viele andere Pflanzen- und Tierarten profitieren.

👀 Verhalten & Besonderheiten

Typisches Verhalten: 

Oft in Gruppen unterwegs, markante Körpersprache bei Balz und Territorialstreit.

Besondere Fähigkeiten: 

Hervorragender Flug und gutes Navigationsvermögen bei Küstentouren.

Warum ist das Tier besonders? 

Durch ihr farbenfrohes Gefieder und das auffällige Balzverhalten sticht sie deutlich unter anderen Gänsen hervor.

Laut / Ruf: 

Scharfes, lautes „honk-honk“ zur Warnung oder Kommunikation.

Fortpflanzung: 

Brütet in Höhlen oder Nistkästen, legt 8–15 Eier, Küken sind Nestflüchter und folgen der Mutter direkt ins Wasser.

⚠ Bedrohungen & Schutz

Fressfeinde wie Füchse, Möwen und Greifvögel bedrohen Eier und Küken. Schutzmaßnahmen durch Naturschutzgebiete helfen, ihre Population stabil zu halten.

❤️ Patenschaft

Mit einer Tierpatenschaft unterstützt du Futter, Pflege und Artenschutzarbeit.

Jede Patenschaft hilft, Wissen und Begeisterung für heimische Arten weiterzugeben.

Öffnungszeiten Tierpark Fürstenwalde

April bis September

täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr

Einlass bis 17:00 Uhr

Oktober bis März

täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr

Einlass bis 15:00 Uhr

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