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Waldkauz - Strix aluco

Ein Dankeschön an meine Paten 

Helga Demling

🦉 Waldkauz

Wissenschaftlicher Name: Strix aluco

Tiergruppe: Eulen, Familie: Eigentliche Eulen

Gefährdungsstatus: Die Population des Waldkauzes ist in Deutschland nicht gefährdet.

✨ Kurzbeschreibung

Mit seinem runden Kopf und den großen dunklen Augen ist der Waldkauz eine der bekanntesten Eulen Europas.

Sein markanter Ruf durchbricht in der Dämmerung die Stille des Waldes – geheimnisvoll und unverwechselbar.

Sie kann den Kopf verdrehen

Charakter: geprägt von Anpassungsfähigkeit, Reviertreue und einer ausgeprägten Dämmerungs- und Nachtaktivität.

Typisches Verhalten: Der Waldkauz ist überwiegend nachtaktiv. Den Tag verbringt er meist schlafend, gut getarnt und regungslos in Baumhöhlen, dichtem Efeu oder auf Astgabeln, oft nah am Stamm.

Laut/Ruf: Der Gesang dieser stimmfreudigen Eule ist das typische, wohlklingende „Huuuuuuh-hu-huuuuuh“.

Besondere Fähigkeit: ist für seinen nahezu lautlosen Flug und die Fähigkeit bekannt, seinen Kopf um bis zu 270 Grad zu drehen, um trotz starrer Augen einen Rundumblick zu ermöglichen

  • laenge-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Körperlänge

    37 bis 43 cm

  • spannweite-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Spannweite

    81 bis 96 cm

  • gewicht-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Gewicht

    350 bis 800 g

  • aktivitaet-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Aktivität

    Nachtaktiv

  • ernaehrung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Ernährung

    großteils von Mäusen, Wühlmäusen und anderen Kleinsäugern, teilweise auch kleinere Vögel, Regenwürmer oder Insekten und Amphibien.

  • lebenserwartung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebenserwartung

    in freier Wildbahn bis 19 Jahre, in Gefangenschaft bis zu 28 Jahren

  • verbreitung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Verbreitung

    weite Teile Mitteleuropas, und auch in Deutschland kommt er so gut wie überall vor. Ist die häufigste Eulenart in Mitteleuropa.

  • lebensraum-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebensraum

    in erster Linie in Laub- und Mischwäldern, aber auch in Parks oder anderen siedlungsnahen Strukturen

🤯 Wusstest du schon?

Sein Gesang wird regelmäßig in Filmen und Serien bei Einbruch der Nacht eingespielt und ist somit sehr bekannt.

🌿 Bedeutung im Ökosystem

Regulierung der Kleinsäugerpopulation: Als Fleischfresser (Sekundär- oder Tertiärkonsument) ernährt sich der Waldkauz hauptsächlich von Kleinsäugern wie Mäusen und Wühlmäusen. Dadurch trägt er maßgeblich zur Kontrolle dieser Populationen bei.

Flexibler Nahrungswähler: Bei geringem Mäusebestand wechselt er zu Vögeln, Amphibien oder Regenwürmern, was ihn zu einem flexiblen Bestandteil des Nahrungsgewebes macht.

Spitzenprädatoren-Position: Im Ökosystem Wald nimmt er eine spitzennahe Position in der Nahrungspyramide ein.

Indikatorart für alte Bäume: Er ist auf strukturreiche Laub- und Mischwälder mit alten Höhlenbäumen angewiesen. Das Vorkommen von Waldkäuzen zeigt daher gesunde, strukturreiche Habitate an.

Kulturfolger: Da er sich an Städte, Parks und große Gärten anpasst, fungiert er auch dort als natürliche Schädlingskontrolle.

👀 Verhalten & Besonderheiten

Typisches Verhalten:

Meist einzelgängerisch. Sie jagt in niedriger Flughöhe über Feldern und Wiesen.

Besondere Fähigkeit:

Ihr Gehör ist so fein, dass sie selbst kleinste Bewegungen unter Gras oder Schnee orten kann.

Laut:

Kein klassisches „Uhu-Rufen“. Ihr Ruf klingt eher wie ein langgezogenes, raues Kreischen – für manche fast ein bisschen gruselig.

Fortpflanzung: führen eine monogame Saisonehe, beginnen ihre Brut oft schon im Februar oder März und ziehen jährlich ein Gelege von 2 bis 6 Eiern in Baumhöhlen oder Nistkästen auf

⚠ Bedrohungen & Schutz

Feinde/Bedrohungen: der Uhu, der Habicht sowie der Baummarder und der Rotfuchs, die besonders Eier und junge „Ästlinge“ erbeuten. 

Schutzmaßnahmen: profitiert insbesondere durch den Erhalt alter Bäume und die Bereitstellung von Nisthilfen. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen konzentrieren sich auf die Verbesserung des Lebensraums und die Vermeidung von Gefahren

❤️ Patenschaft

Mit einer Tierpatenschaft unterstützt du Futter, Pflege und Artenschutzarbeit.

Jede Patenschaft hilft, Wissen und Begeisterung für heimische Arten weiterzugeben.

Öffnungszeiten Tierpark Fürstenwalde

April bis September

täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr

Einlass bis 17:00 Uhr

Oktober bis März

täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr

Einlass bis 15:00 Uhr

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