Zum Inhalt springen

Habichtkauz - Strix uralensis

Ein Dankeschön an meine Paten 

🦉 Habichtskauz

Wissenschaftlicher Name: Strix uralensis

Tiergruppe/Ordnung: Eulen

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet, aber selten in Deutschland

Habichtskauz

✨ Kurzbeschreibung

Habichtskäuze haben einen runden graubraunen Kopf mit ungemusterten Gesichtsschleier und gelbem Schnabel. Das Gefieder ist hell graubraun und dunkelbraun gestreift. Farbe und Muster des Schwanzes und der Unterflügel ähnelt der junger Habichte, was dem Habichtskauz seinen Namen eingebracht hat.

Sie kann den Kopf verdrehen

Charakter: zeichnet sich durch einen wehrhaften, standorttreuen und bei der Brut sehr territorialen Charakter aus

Typisches Verhalten: Sie jagen fliegend oder lauern von einer erhöhten Sitzposition aus. Die Nester bauen Habichtskäuze bevorzugt in alten, hohlen Baumstümpfen.

Laut/Ruf: Das Weibchen ruft rau und krächzend „KRI-ef“. Das Männchen tief gurrend „WO-ho“. Während der Balz lässt er auch eine Serie von tiefen „po po po po po“ ertönen. Der Alarmruf des Weibchens ist ein lautes, bellendes „wak“.

Besondere Fähigkeit: Der Habichtskauz ist in der Lage, Beutetiere wie Mäuse auch unter einer 20 bis 30 Zentimeter dicken Schneedecke zu lokalisieren.

  • laenge-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Körperlänge

    50 bis 59 cm

  • spannweite-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Spannweite

    103 bis 124 cm

  • gewicht-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Gewicht

    600 bis 1000 g

  • aktivitaet-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Aktivität

    dämmerungs- und nachtaktiv

  • ernaehrung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Ernährung

    Mäuse, Frösche und Insekten, aber auch Vögel, sogar Eulen oder kleine Hasen

  • lebenserwartung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebenserwartung

    ca. 20 Jahre, in Zoos bis zu 30 Jahre

  • verbreitung-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Verbreitung

    Nordosteuropa sowie Asien, von Skandinavien bis Japan

  • lebensraum-steckbrief-tierpark-fuerstenwalde

    Lebensraum

    dichte boreale Wälder mit Altholzbestand (Wälder in der kalten Klimazone). Bei der Art des Waldes, ob Nadel-, Laub- oder Mischwald, ist er nicht wählerisch. Für die Jagd benötigt er jedoch angrenzende freie Flächen wie Moore, Kahlschläge und Felder.

🤯 Wusstest du schon?

Auf die Pflege ihres Gefieders legen sie viel Wert. Sie putzen, baden und sonnen sich außerordentlich gern und oft.

🌿 Bedeutung im Ökosystem

Regulierung von Kleinsäugern: Der Habichtskauz ernährt sich hauptsächlich von Kleinsäugern, insbesondere Wühlmäusen. Durch das Hauptaugenmerk auf Nager reguliert er deren Populationen und trägt so zur Kontrolle von Forstschädlingen bei.

Indikator für Waldqualität: Die Präsenz einer gesunden Habichtskauzpopulation zeigt einen hohen Strukturreichtum und einen hohen Anteil an Alt- und Totholz an, was für die Biodiversität entscheidend ist.

⚠ Bedrohungen & Schutz

Feinde/Bedrohungen: kaum natürliche Feinde, Jungtiere sind besonders gefährdet u.a. durch den Uhu, der auch ausgewachsene Käuze schlagen kann, sowie Habicht, Marder und Waschbären, die Nester plündern.

Schutzmaßnahmen: Der Schutz des Habichtskauzes konzentriert sich auf den Erhalt höhlenreicher Altholzbestände, die Anbringung von Nisthilfen und Wiederansiedlungsprojekte in geeigneten Lebensräumen. Entscheidend sind der Schutz von Brutplätzen, die Förderung von Totholz und die Reduzierung von Störungen während der Brutzeit

👀 Verhalten & Besonderheiten

Typisches Verhalten:

Sie jagen fliegend oder lauern von einer erhöhten Sitzposition aus. Die Nester bauen Habichtskäuze bevorzugt in alten, hohlen Baumstümpfen.

Besondere Fähigkeit:

Der Habichtskauz ist in der Lage, Beutetiere wie Mäuse auch unter einer 20 bis 30 Zentimeter dicken Schneedecke zu lokalisieren.

Laut:

Das Weibchen ruft rau und krächzend „KRI-ef“. Das Männchen tief gurrend „WO-ho“. Während der Balz lässt er auch eine Serie von tiefen „po po po po po“ ertönen. Der Alarmruf des Weibchens ist ein lautes, bellendes „wak“.

Fortpflanzung:

pflanzt sich meist ab Februar/März fort. Die Tiere sind monogam und brüten in Baumhöhlen oder Nistkästen. Das Weibchen legt 1 - 6 ,brütet ca. 28 Tage und wird vom Männchen mit Nahrung versorgt.

❤️ Patenschaft

Mit einer Tierpatenschaft unterstützt du Futter, Pflege und Artenschutzarbeit.

Jede Patenschaft hilft, Wissen und Begeisterung für heimische Arten weiterzugeben.

Öffnungszeiten Tierpark Fürstenwalde

April bis September

täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr

Einlass bis 17:00 Uhr

Oktober bis März

täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr

Einlass bis 15:00 Uhr

heimattiergarten-tiergarten-tierpark-Fuerstenwalde-logo